Unterricht

Für Pferdefans ab dem Volksschulalter. Die Kinder werden von Anfang an soweit wie möglich in die Pflege des Ponys eingebunden und lernen das Putzen, Anlegen der Ausrüstung und Versorgen nach dem Reiten (mit Hilfe) selbst zu erledigen. Reitstunden finden als Einzel- oder Doppelstunden statt, wobei je nach Können gemeinsam oder hintereinander geritten wird. Mit Vorbereitung, Nachversorgung und ca 30-40 Minuten Reitstunde brauchen wir insgesamt ca 2 Stunden, die Kosten sind 20 Euro (pro Kind).

  © Kerstin Bergner

Voltigieren / Reiten an der Longe
Zu Anfang geht das Pony noch an der Longe, damit der Reiter sich ganz darauf konzentrieren kann, einen lockeren, ausbalancierten Sitz in allen Gangarten zu entwickeln. Für jüngere Einsteiger ist die Voltigierausrüstung mit den großen, Sicherheit vermittelnden Griffen und der bequemen Unterlage zu empfehlen - durch die größere Bewegungsfreiheit können auch kleinere Turnübungen, wie knien oder sich am Pony umdrehen, das Reiten auflockern. Als Übergang zum freien Reiten lernen die Kinder neben dem Leichttraben auch die Zügelhaltung und die ersten Kommandos für die Kommunikation mit dem Pferd "von oben".


Bodenarbeit
Vor allem für Voltigierer und Reiter, die sich im Sattel noch sehr auf ihren Sitz konzentrieren müssen, ist die Arbeit vom Boden eine tolle Möglichkeit, um das Pony selbst zu lenken. Führübungen, das Absolvieren von Hindernissen wie Bodenstangen oder eines Slaloms, einfache Zirkustricks und Ähnliches sind ideal, um die Kommunikation mit dem Pony zu schulen. Die Reiter lernen, das Pferd einzuschätzen und ihm freundliche, aber klare Signale zu geben - das stärkt Selbstbewusstsein, Einfühlungsvermögen und die Geduld gegenüber dem vierbeinigen Partner und führt zu einem sicheren, konsequenten Umgang mit dem Tier.

  © Chrisu Klöpke

Dressur
Wer die Grundlagen des Reitens beherrscht, übt in der Dressur verschiedenste Bahnfiguren, das (punktgenaue) Wechseln der Gangart und des Tempos innerhalb einer Gangart. Fortgeschrittene Reiter lernen, locker und fleißig vorwärts zu reiten, ein gleichbleibendes Tempo zu halten und versuchen sich an schwierigeren Lektionen wie Seitengänge oder Galopparbeit.

Springen
Wer in allen Gangarten sattelfest ist und das Pony gut unter Kontrolle hat, kann mit Bodenstangen und Cavaletti das Anreiten eines Hindernisses üben und sich an ersten niedrigen Sprüngen probieren - Baron kann Hindernisse bis Reiternadelniveau springen.

(Geführtes) Ausreiten
Zur Abwechslung geht es bei uns auch immer wieder zum Ausreiten in die Umgebung - gerade in den Sommermonaten oder bei Schnee ein tolles Erlebnis! Selbst die Kleinsten dürfen bei uns auf Spazierritten Waldluft schnuppern, das Pony wird dabei ggf geführt, bis die Reiter das Pferd ohne Hilfe frei reiten können.

Reiterspiele / Mounted Games
Geschicklichkeitsaufgaben verschiedenster Art lockern schon bei den Jüngsten den Unterricht auf - den meisten Spaß macht es aber natürlich, wenn gemeinsam mit anderen Pferd-Reiter-Paaren gespielt wird. Man braucht nicht viele Utensilien, ein Stück Klopapier, ein Plastikbecher mit Wasser oder ein paar alte Tücher reichen schon aus, um für lustige Herausforderungen zu sorgen. Die Spiele können beliebig abgewandelt werden und je nach Können kann in allen Gangarten geritten werden - Langweile kommt da so schnell nicht auf!




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